Gepäckminimierung auf Reisen

15:46 in Allgemein von Bodo Thiemel Germany |

Ein bekanntes Problem: Man kommt aus dem Urlaub zurück und packt seufzend mehrere Sachen aus, die man gar nicht benötigt hat. Und jedes Mal aufs Neue nimmt man sich vor, endlich daraus zu lernen und beim nächsten Mal wirklich nur das Notwendigste mitzunehmen. Das Folgeproblem aus dieser Erkenntni...

Ein bekanntes Problem: Man kommt aus dem Urlaub zurück und packt seufzend mehrere Sachen aus, die man gar nicht benötigt hat. Und jedes Mal aufs Neue nimmt man sich vor, endlich daraus zu lernen und beim nächsten Mal wirklich nur das Notwendigste mitzunehmen. Das Folgeproblem aus dieser Erkenntnis ist auch bekannt: Das Vorhaben wird auch beim nächsten Mal nicht beachtet. Nicht nur wird Frau wieder zu viele Kleider einpacken, sondern auch als Mann wird man wieder zu viel einpacken – allen Klischees zum Trotz auch manchmal Herrenunterwäsche.

Es ist jedoch möglich, mit etwas Vorbereitung wirklich nur das einzupacken, was man schließlich benötigt, von bestimmten Notfallreserven abgesehen. Die erste Maßnahme wäre: eine Liste der benötigten Dinge erstellen. Wie beim Einkaufen der Lidl Angebote ist die gepackte Tasche schließlich kleiner, wenn nichts aus Gründen der Verlegenheit hineingelangt. Schon bei der Auflistung gilt das Prinzip des Minimalisten. Wer in der Zivilisation Urlaub macht, kann Kleinigkeiten jederzeit nachkaufen und sollte sich beim dauerhaften Gepäck auf essenzielle Utensilien beschränken. Schließlich fährt man nicht in die Ferne, um wie zuhause die gewohnte Ausstattung vorzufinden.

Wer einen Trip in die Natur vorsieht, hat von vornherein geplant, vom gewohnten Standard zu pausieren. Aus Gründen des Tragekomforts wird alles Nötige in kleinerer und leichterer Ausführung gewählt: Plastikgeschirr und -besteck von Ikea Berlin, Schlafsack und Zelt, die gerade so groß wie notwendig sind und lieber eine Hose weniger. Nicht nur dem Natururlauber empfiehlt sich, die Tasche erst nach Fertigstellung der Packliste auszuwählen; und zwar lieber etwas zu klein. Im Internet kann man sich auf einer Seite wie meinprospekt.de nach Taschen in verschiedenen Größen und Komfortgraden umschauen. Je nachdem, was die Reisevorhaben erfordern. Wer schließlich doch zu viel mit auf den Weg genommen hat, hat zur Not auch immer die Möglichkeit, von unterwegs etwas nach Hause zu schicken. Dieser zusätzliche Stress ist jedoch mit etwas Konsequenz leicht vermeidbar.

Auch interessant.